Project Powder, der neueste Titel von Outspark, ist ein Online-Snowboard-Spiel, das nach dem Muster von Titeln wie
Coolboarders und
SSX
konzipiert ist.
Das Spiel bietet drei wählbare Figuren und Dutzende von Ausrüstungsgegenständen die gekauft werden können, um das Aussehen und
Spielwerte anzupassen.
Der Spieler beginnt auf Level 1 und hat zunächst nur eine Handvoll Tricks im Ärmel. Indem er Rennen gewinnt und Erfahrung sammelt, kann
er höhere Levels erreichen und erhält die Gelegenheit, Lizenzherausforderungen anzunehmen, mit denen er neue, ausgefallenere und schwierigere Tricks freischalten
kann.
Das Spiel bietet
drei Spielmodi:
- Race (Rennen)
- Battle (Kampf)
- Coin (Münze)
Race ist ein Wettkampf, in dem derjenige gewinnt, der zuerst am Fuß des Hügels ankommt.
Battle ist ein Wettkampf mit Items im Stil von
Mario Kart.
Coin ist ein Wettkampf, in dem derjenige gewinnt, der das Rennen abschließt und zusätzlich die meisten Münzen sammeln kann.
Das Spiel ist
nur auf Englisch verfügbar.Project Powder ist kein MMO im herkömmlichen Sinne, sondern eines der neueren nur online spielbaren Spiele, die
lediglich durch Assoziation in das MMO-Genre gelangt sind. Das soll allerdings nicht heißen, dass
Project Powder nicht für viele Spieler geeignet oder
vorgesehen wäre - es ist lediglich kein Mehrspieler-Online-Spiel für richtige "Massen".
Das Spiel fällt in die Kategorie des
Snowboardens und stellt wie
vor ihm schon
Coolboarders und
SSX eine Mischung aus Arcade-Spiel und realistischem Spiel dar. Der Spieler wählt zu Beginn eine von
drei Figuren und bricht danach zu den verschneiten Hängen auf. Die Figuren sind nur in ästhetischer Hinsicht von Bedeutung und die Auswahl lässt
sich auf die Grundmerkmale "junger erwachsener Mann", "junge erwachsene Frau" und "junger männlicher Teenager" reduzieren.
Sobald du dich im
Spiel befindest, kannst du das Aussehen deiner Spielfigur anpassen, indem du Ausrüstungsgegenstände kaufst (mehr zu diesem Thema später), aber die Spielfiguren werden
trotzdem weitgehend gleich aussehen. Zum Glück bietet sich kaum eine Chance, das Aussehen von Figuren genauer zu untersuchen, da der größte Teil des Spiels auf
verschiedenen Rennstrecken stattfindet.
Es sind
drei Spielmodi verfügbar:
- Race (Rennen)
- Battle (Kampf)
- Coin (Münze)
Race ist genau das, wonach es klingt. In diesem Modus gibt es nur dich (bzw. dich und dein Team) auf der einen Seite und die anderen auf der anderen Seite und du
willst natürlich als Erster über die Ziellinie kommen. Wenn dir das gelingt, erhältst du viele Erfahrungspunkte, die dir dabei helfen, deine Figur hochzuleveln, und
dies wiederum erlaubt dir, neue Tricks wie beispielsweise Grabs, Manuals und Flips zu erlernen. Der Modus
Battle ähnelt dem Modus
Race, entspricht
aber mehr dem Stil von
Mario Kart. Es sind Items über die Strecke verteilt, die den Ausgang des Rennens beträchtlich beeinflussen können:
- Angriffsobjekte
- Hilfsobjekte
- Verteidigungsobjekte
Man kann alle möglichen Sachen benutzen, von denen viele Einfluss darauf nehmen können, wer Sieger wird. Manchmal kann es
frustrierend sein, zu verlieren, nachdem man das ganze Rennen hindurch an der Spitze gelegen hatte, aber so ist es nun einmal im Leben - äh: Rennen!
Der Modus
Coin gefällt mir am wenigsten, ist aber leider einer der wichtigsten. Um zu gewinnen, musst du möglichst viele Münzen sammeln, während du die Hänge hinunterrast.
Diese Münzen helfen dir nicht nur, zu siegen (wodurch du EP gewinnst), sondern landen nach dem Rennen auch in den Schatzkisten deiner Figur, man verdient also auf diese
Weise am leichtesten Spielgeld.
Spielgeld ist in
Project Powder sehr wichtig. Du kannst zwar bei Outspark "SparkCash" kaufen, um Objekte und Geräte
erwerben zu können, aber das kannst du auch mit Spielgeld. Der Nachteil? Objekte sind oft zeitlich limitiert (in der Regel auf sieben Tage). Das bedeutet, dass du nicht nur
sparen musst, um bessere Ausrüstung zu bekommen, sondern dies Woche um Woche immer wieder tun musst, falls du die Ausrüstung auch behalten willst, ohne echtes Geld zu
bezahlen. Das ist die Form von "Grinding", die in
Project Powder verlangt wird, um höhere Levels zu erreichen.
EP erhältst du, indem du an Rennen
teilnimmst und sie gewinnst, und höhere Levels wiederum führen nur dazu, dass du Rennen gegen noch stärkere Konkurrenten gewinnen musst und ab und zu über die
Lizenzherausforderungen einige neue Tricks erlernst. Macht es Spaß, neue Tricks freischalten? Darauf kannst du wetten. Doch in der Hitze des Rennens greifst du am Ende doch
wieder nur auf die Tricks zurück, die dir am leichtesten fallen, und daher kommen viele der neuen Tricks nie zum Zuge.
Project Powder wird mit der Tastatur
gespielt. Mit den Pfeiltasten steuerst du die Fortbewegung, mit der Leertaste kannst du springen und die Tasten "W", "A", "S" und "D"
dienen als Grab-Modifikatoren in der Luft. Das Steuerungsschema ist also leicht zu erlernen und funktioniert wunderbar. Wenn das Spiel einen Nachteil hat, dann den, dass es
insgesamt nicht sehr gesellig ist. Es sind immer Leute da, die an Online-Rennen teilnehmen, aber aufgrund der Natur des Spiels bleiben Unterhaltungen auf ein Minimum beschränkt. Schließlich hat ja auch niemand, der gerade ein Rennen zu gewinnen versucht, Zeit, lange Dialoge einzutippen. An den Tagen, an denen ich
Project Powder
spiele, kann ich die Leute, die wirklich versuchen, mit mir ein Gespräch anzuknüpfen, an einer einzigen Hand aufzählen, und von denen, die das tun, sprechen ungefähr 2 Drittel kein Englisch.
Ist
Project Powder ein Spiel, das Spaß macht? Wenn du Rennspiele magst oder die Snowboard-Spiele von früher gespielt hast, dann
ja. Es ist
kostenlos, es ist
rasant, es ist
leicht zu spielen und es macht
Spaß, dieses Spiel mal schnell zwischendurch zu spielen. Falls du jedoch ein Spiel für länger oder ein Spiel suchst, mit dem du mit Leuten in Kontakt kommst, solltest du dich lieber für ein traditionelleres MMO entscheiden. Wenn du lediglich ein paar
Nachmittage lang Spaß haben willst, dann probier
Project Powder ruhig au.