Dofus ist ein sehr bekanntes MMORPG, welches aus Frankreich stammt, mittlerweile aber schon eine große Anhängerschaft in Europa und den USA hat. Bevor wir
mit dem eigentlich Review anfangen, noch eine Erklärung:
Dofus bietet Spielern ohne Abonnement eine große Fläche zum Erkunden, der Großteil des Spiel ist
jedoch nur für Abonnementen sichtbar. Nicht zahlende Spieler unterliegen keinem Zeitlimit, können jedoch nur die Anfängergegenden bereisen und auch nur eine, der drei
Hauptstädte betreten.
Dofus scheint auf den ersten Blick etwas für jüngere Spieler zu sein. Nicht zuletzt verhilft einem die comic-ähnliche
Grafik zu diesem Glauben.
Aber wenn man erst mal ins Spiel gefunden hat, merkt man, dass es im Spiel und bei den Kämpfen durchaus sehr
taktisch zugehen
kann.
Die Spieler können aus diesen
zwölf Klassen wählen:
- Ecaflip
- Sadida
- Eniripsa
- Osamodas
- Iop
- Enutrof
- Crá
- Sram
- Féca
- Xalor
- Sacrieur
- Pandawa
Dofus 2.0Momentan läuft die Beta für Dofus 2.0. Diese Version ist komplett überarbeitet.
Jeder Gegenstand, jeder Charakter und jeder Grashalm wurde neue gestaltet und in das Spiel integriert. Damit passt Ankama Games
Dofus dem aktuellen Standard an und
verpasst dem Spiel einen neuen Glanz.
Das SpielDofus läuft komplett auf Flash-Systemen (USB-Stick z.B.), weshalb
man es auf nahezu jedem System spielen kann. Die süße Grafik und der Runden basierte Kampf gegen dem Spiel einen alten, japanischen RPG-Touch. Neue Spieler sind
vielleicht schockiert (ich war es), wenn sie merken, dass es zwölf Klassen gibt. Die Klassen sind ein typischer Mix aus Tank, Heiler, Magier, Dieb, Druide und Hybrids. Die
Klassengestaltung ist hervorragend gelungen, z.B. kann man ein großer, kräftiger Ritter sein oder eine alte Dame.
Dofus lässt den Spieler über Klamotten und
Hautfarbe entscheiden, mehr kann man von einem 2D Spiel nicht erwarten.
Der AnfangDie Spieler starten in einem Tutorial, welches mit
vielen NPCs geschmückt ist, die einem das Spiel näher bringen. Wenn man nicht weiß, was man tun soll, einfach mit einem NPC reden. Am Ende des Tutorials findet man
sich mit vielen anderen Spielern und NPCs, die Quests vergeben, in einem Wald wieder. Das Benutzerinterface ist sehr simpel, aber gut gehalten. Mein einziges Problem war nur,
dass ich nicht sofort wusste wie ich die nächste "Karte" betrete. Dafür muss man kleine, farbige Kreise betreten, welche am Rand der Karte sind.
Der KampfDer Kampf in
Dofus ist
rundenbasiert und findet nicht auf der Karte statt. Am Beginn wählt man zwischen verschiedenen
Positionen, von denen man starten kann. Danach attackiert man den Gegner, zaubert, bewegt sich oder verzichtet auf den Zug, danach ist der Gegner dran. Diese Art des Kampfes
ermöglicht natürlich eine taktische Tiefe, wie z.B. bei
Final Fantasy Tactics. Während des Kampfes können andere Spieler dem Kampf beitreten, was manchmal
sehr hilfreich ist, aber auch nervig sein kann. Ab dem Moment wo sie dem Kampf beitreten, bekommen die Anderen auch etwas von der Erfahrung ab. Das Leveln geht durch den Kampf
relativ schnell und auch der Lebensbalken regeneriert sich sehr zügig, allerdings kosten die Kämpfe selber sehr viel Zeit. Für ein Level up bekommt man Punkte, die
man auf fünf verschiedene Werte verteilen kann: Vitalität, Weisheit, Stärke, Intelligenz und Glück.
Und sonst noch?Dofus
hat viele Features wie Gilden, Crafting, Sammelberufe und ein interessantes PvP-System. Aber leider gibt es das nicht kostenlos. Nicht zahlende Spieler können lediglich
einen kleinen Teil der
Dofus-Welt sehen. Glücklicherweise gibt es keine Zeitbegrenzung und der kostenlose Inhalt reicht auch für jeden aus, um herauszufinden, ob
Dofus das richtige Spiel für ihn ist.