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Age of Armor
  • Einzigartiges Setting
  • Spieler können aus ihren Mechs in Städten aussteigen
  • Fraktionen bekämpfen sich im PvP
  • Viele Missionen zu absolvieren
  • Hunderte Teile für den Mech
  • Viele Skills
Age of Armor ist ein kostenloses 3D Sci-Fi MMORPG mit Mechs

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Review
Age of Armor ist ein interessantes Sci-Fi MMORG, welches von den gleichen Leuten veröffentlicht wurde, die auch hinter 5Street stehen.

Bei Age of Armor gibt es zwei Fraktionen:

  • The United Earth Government
  • Republic of Mars

Abgesehen davon gibt es drei spielbare Klassen:

  • Natural Human
  • Enchanced Human
  • Neo Human

wovon sich jede durch unterschiedliche Attribute unterscheidet.

Am Anfang startet man mit einem Standart-Mech, bekommt aber schnell neue Stücke um ihn nach den eigenen Vorstellungen zu gestalten. Bevor man in den Kampf starten kann, muss man erstmal ein Tutorial absolvieren, welches darin besteht, zwischen diversen NPCs (Nicht-Spieler-Charaktere) in der Stadt hin und her zulaufen.

Von allen Dingen, die mich irritieren können wenn ich ein neues MMOG spiele - und das sind wirklich viele - frustriert mich eine Sache, wie keine andere, und zwar wenn ich orientierungslos bin. Ich überlebe schlechte Übersetzungen, komische Steuerungen, scheinbar endloses Grinden und auch schlecht gemachte Kämpfe - aber bitte werft mich nicht in eine Welt, wo ich wirklich überhaupt keine Idee habe wo ich hin soll, oder überhaupt einen Ansatzpunkt, was ich machen soll. Natürlich, wenn man Artikel über Spiele schreibt, muss man so einiges schlechtes erleben. Aber man muss weiter machen, um auch über das Schlechte zu berichten. Bei Age of Armor war das nicht möglich.

Der Anfang

Okay, darauf werden wir später nochmal zurück kommen. Erstmal sollten wir beim Anfang starten. Age of Armor ist eins der vielen, Mech-basierten MMOs, die heutzutage den Markt überschwemmen. Der größte Teil der Geschichte ist einfach zu schlecht übersetzt um es zu verstehen, aber es geht um eine Ölkrise und der Krieg zwischen den drei, überlebenden, menschlichen Rassen

  • Natural Humans
  • Enhanced Humans
  • Neo Humans

Man startet also mit der Wahl zwischen diesen drei Rassen und passt den Charakter dann nach den eigenen Vorstellungen an. Die drei Rassen unterscheiden sich wohl nicht nur durch ihr Aussehen, aber die Informationen habe ich aufgrund der schlechten Übersetzung nicht wirklich verstanden.

Aus der Pfanne...

Die Erstellung meines Piloten war noch kein Problem, nun soll ich aber meinen eigenen Mech erstellen. Abgesehen davon, dass ich nur einen Mech auswählen konnte, hatte ich eine unglaubliche Menge an Fertigkeiten und Fähigkeiten auf meinen Bildschirm. Leider wurde nicht deutlich, was nun welche Fähigkeit beeinflusst und was mit die verschiedenen Fertigkeiten bringen, deshalb habe ich einfach ein paar ausgewählt und das Spiel gestartet. Das passiert, wenn schlechte Dinge grauenhaft werden. Die schlechte Übersetzung, kombiniert mit kaum vorhandenen Informationen über Rassen und Fertigkeiten, werden durch das schlechte Gameplay komplettiert und sorgen für ein Spielerlebnis, welches ich vorher noch nie gesehen habe.

Woot! Bonus!

Die erste meiner verblüffenden Begegnungen - während ich eine Aufgabe erfüllte, die mir ein NPC nahe meiner Startzone gegeben hat - war es einen anderen Mech zu bauen. Klar, ein Mech ist nicht genug, heutzutage brauch man mindestens zwei identische Mechs! Wie auch immer, ich habe die Aufgabe trotzdem gemacht. Plötzlich entdeckte ich einen blinkenden Button links oben auf meinem Bildschirm mit der Aufschrift "Bonus". Kann ja nicht schaden, also hab ich drauf geklickt. Als Belohnung gab es einen kostenlosen Gegenstand. Dieser sollte mir eine Menge Erfahrung bringen und sofort auf Level 15 bringen.

Als wäre ich noch nicht verwirrt genug, war ich nun Level 15 und auch die Fähigkeiten-Punkte für 15 Level (ich wusste noch nicht einmal, wie man diese benutzt). Und natürlich kehrte auch der "Bonus"-Button zurück, dieses Mal gab es aber nur ein paar Ausrüstungsgegenstände für mich, die keine Erklärung über ihren Nutzen hatten. Das ging sicher zehn Minuten so und ich war schon auf der Suche nach einem Shop oder einem Mülleimer, um all diese nutzlosen, kostenlosen Gegenstände los zu werden. Ich weiß nicht was das soll, aber irgendwie habe ich das Gefühl, das die Entwickler von Age of Armor gar nicht wollten, dass ich ihr Spiel spiele. Aber na ja, ich hoffe mein Gefühl hat in der Hinsicht nicht recht.

Totale Zerstörung, oder auch nicht...

Natürlich, wenn man ein Pilot einer riesigen, mechanischen Killer-Maschine ist, wo der Fokus ganz klar nicht auf dem Mechanischen, sondern dem Töten liegt, möchte man nach mehreren Stunden Spielzeit endlich mal kämpfen. Bis zu diesem Punkt habe ich nämlich nur genau 20 Sekunden in dem Mech verbracht, nämlich beim Tutorial (ich glaube ich brauch nicht erwähnen, dass es daraus bestand, zwei Buttons zu drücken). Und dieser eine Gegner dort, war nach einem einzigen Knopfdruck tot. Jetzt war es endlich an der Zeit und so suchte ich einen Platz zum Kämpfen. Ich stieg in einem Fahrstuhl und war überzeugt, dieser würde mich in eine Kampfzone bringen, aber alles was ich entdeckte, war ein Raum ohne Ausgang.

Ja, meine Stunden voller Schmerzen und Frustration in Age of Armor endeten damit, dass ich gefangen in einem Raum ohne Ausgang war und es hatte auch keinen Sinn auf die Hilfe anderer Spieler zu hoffen. Wenn ich jemanden fragte, wie ich an einem Kampf teilnehmen kann, bekam ich immer nur als Antwort: "Du drückst die falsche Taste!" Muss ich noch was sagen?

Das Licht am Ende des Space Shuttle-Dings

Bei fast jedem Aspekt von Age of Armor musste ich frustriert seufzen. Aber ich bin froh zu berichten, dass das Spiel auch einen positiven Part hat, nämlich die Grafik. Für ein kostenloses Spiel sind die Grafiken ganz bezaubernd und die Charakteranimationen sind nett gemacht. Space Shuttles und Mech-Anzüge passen gut in das Spiel, genau wie die Einrichtung. Schade, dass das Gameplay nicht auf gleichen Niveau ist, denn für einen Fan von Mech-Animes ist die Grafik echt ein Hingucker.

Die Musik wiederum ist nichts besonderes. Vielleicht sollte man positiv erwähnen, dass sie mich in Gegensatz zu vielen Features des Spiels, nicht zur Verzweiflung getrieben hat.

Der härteste Teil des Jobs

Im Gegensatz zu vielen anderen Spielebewertern, tue ich mich immer sehr schwer darin, eine schlechte Benotung für ein Spiel zu geben. Ich versuche immer, das Positive und Negative in einem Spiel zu sehen. Im Fall von Age of Armor konnte ich leider nicht viel Positives finden, und deswegen kann ich nicht mit gutem Gewissen mehr als 1/5 Punkten geben. Die Idee hinter dem Spiel ist vielleicht etwas originell, das war es dann aber auch schon. Neue Spieler werden sich in einer Welt voller Frustration und Verwirrung wieder finden. Deswegen rate ich, die Finger von dem Spiel zulassen. Wenn man natürlich auf Mechs steht, ich meine es ist kostenlos, kann man ruhig einen Blick drauf werfen.
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